Wie man Ziele definiert und erreicht

© N-Media-Images - Fotolia.com
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, einige Überlegungen außerhalb des täglichen „Hamsterrades“ zu treffen. Eine Vision zu entwickeln. Ein starkes Bild, um einen Ziel-Zustand zu visualisieren. Zu wissen, wohin die Reise, die Unternehmensentwicklung gehen soll.
Visionen geben Halt
Eine Vision gibt die Marschrichtung vor. Sie unterstützt dabei, den richtigen Weg einzuschlagen. Mit einer Vision im Gepäck treffen Sie leichter strategisch wegweisenden Entscheidungen für Ihr Unternehmen. Um Ihre Vision zu erreichen, benötigen Sie Ziele. Sie geben Orientierung und bestimmen die nächsten Schritte. Zum Nachdenken für alle Skeptiker:
„Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch geschwinder als der ohne Ziel umherirrt.“
Gotthold Ephraim Lessing (1729-81)
Ziele mit Schubkraft
Bei der Ziel-Formulierung sind einige Kriterien zu berücksichtigen. Seit beinahe 60 Jahren hat sich dafür die „S.M.A.R.T.-Regel“ von Peter Ferdinand Drucker bewährt. Ziele sind:
- Specific. Gut definierte Ziele sind spezifisch. Sie sind konkret, eindeutig und präzise – sozusagen das Gegenteil eines vagen Wunsches.
- Measurable. Ein lohnendes Ziel ist messbar. Das Ziel muss überprüfbar sein. Z. B. über eine Angabe zur Anzahl der Neu-KundInnen oder die Höhe des Umsatzes. Sowohl für quantitative wie qualitative Ziele gilt es, geeignete Messgrößen festzulegen.
- Attractive, Acceptable. Ziele mit Zugkraft sind attraktiv. Sie bringen Freude und Spaß. Sie sind aktiv beeinflussbar. Werden die Ziele vom Umfeld akzeptiert, z. B. von der Familie, den Mitarbeitern oder Partnern, dann erhalten sie einen zusätzlichen Antrieb. Weil sie ein Gewinn für alle sind.
- Relevant. Taugliche Ziele sind realistisch bzw. erreichbar. Die Erreichung von Zielen gelingt besser, wenn dahinter Kraft und Energie stehen. Wenn Sie sich ein Umsatz-Ziel setzen, an das Sie glauben, dann erreichen Sie es. Solange es keine Überforderung darstellt oder Frust vorprogrammiert. Hier zählen die persönliche Einschätzung und die verfügbaren Ressourcen.
- Timely. Kraftvolle Ziele sind terminiert. Sie haben konkrete Zeitangaben. Wann soll das Ziel erreicht sein? In einem Monat, am Ende des Jahres, in zwei Jahren? Dann bleiben sie überprüfbar. Große Ziele sind leichter über Teil-Ziele bzw. Meilensteine erreichbar.
Drei Tipps für das Erreichen von Zielen
- Basteln Sie buchstäblich an Ihrer Vision. Nehmen Sie ein größeres Blatt Papier und schreiben Sie die ersten Wörter auf, die Ihnen spontan zu den Stichworten „2014“, „neue Kunden“, „Stammkunden“ „Mitarbeiter“, „Unternehmen“, „Büro“, „Angebot“ und „Umsatz“ einfallen. Oder Sie nehmen eine Pinnwand und schreiben Stichworte auf Kärtchen, die Sie dann anstecken. Sammeln Sie auch Bilder aus Zeitschriften und kleben oder heften Sie sie an: z. B. von Ihrem künftigen Büro, von Ihren Wunsch-Kunden, von Produkten oder Dienstleistungen, die Sie anbieten wollen. Lassen Sie die Gedanken fließen bis ein „rundes“ Bild entsteht.
- Formulieren Sie Ihre Ziele positiv, in der Gegenwart und ohne „ich werde“ bzw. „ich möchte“-Einleitungen. Streichen Sie vage Aussagen und stellen Sie sich vor, sie hätten das Ziel bereits erreicht. Beispiel für einen Unternehmensberater: „Bis September 2012 gewinne ich 5 neue mittelständische Unternehmen für den Bereich Unternehmensberatung“ und nicht: „Ich möchte bis September 2012 einige neue Unternehmen für den Bereich Unternehmensberatung finden“.
- Schreiben Sie sich Ihre Ziele auf. Das Niederschreiben hat ausschließlich positive Effekte. Erstens wird an der Formulierung gefeilt. Im Idealfall sind Ihre Ziele „S.M.A.R.T.“ formuliert. Schriftliche Ziele werden besser verinnerlicht, da die Aufmerksamkeit darauf gerichtet wird. Gleichzeitig motivieren sie.
Ich wünsche Ihnen großartige Visionen und Ziele!
Mag.a Anna Oladejo, Geschäftsführerin interlink marketing
Die bodenständige Werbeagentur für Klein- und Mittelbetriebe
Die Markenarbeit ist essentiell für Klein- und Mittelbetriebe
Sehr geehrter Herr Enzlmüller,
Ihr Institut, Die MarkenWertExperten (MWE), hat soeben eine interessante Studie zum Thema „Der Anteil der Marke am Unternehmenserfolg“ veröffentlicht. Unbestritten ist, dass Marken immaterielle Vermögenswerte darstellen und zwar unabhängig von der Größe des Unternehmens.
Das Bewusstsein über die Wichtigkeit einer Marke ist quer durch alle Unternehmensgrößen hoch. Dennoch ist das System Marke als Erfolgsfaktor besonders in Klein- und Mittelbetrieben noch unzureichend verankert. Daher meine Fragen:
Was macht – Ihrer Meinung nach – eine „gute“ Marke aus?
Heute kommt es darauf an, dass Marken möglichst rascher auf Kundenwünsche reagieren. Dazu ist es notwendig, dass Markenunternehmen die Kaufmotive ihrer Zielgruppe permanent analysieren und Kunden emotional ansprechen.
Vergleichen wir das Konstrukt Marke mit einem Haus. Häuser gibt es wie Sand am Meer. Es gibt große, kleine, billige, moderne, noble, außergewöhnliche und komplizierte und natürlich auch verfallene. Jedes dieser Häuser erzählt jedoch eine Geschichte, denn hinter jedem steht ein Unternehmen oder eine Person, die es gebaut hat. Mit Marken ist es das Gleiche. Jedes Markenhaus braucht ebenfalls ein gutes Fundament. Egal wie groß oder klein, wie teuer oder preiswert die Marke auch sein mag. Daher ist es wichtig von Beginn an eine gute Grundlage zu legen.
Worin besteht diese bei einer Marke? Bei einer Marke kommt es vor allem auf die relevanten Positionierungsmerkmale an, die ein Kunde wahrnehmen kann, wie z.B. Produkt-, Wettbewerbs-, Servicevorteile. Die emotionalen Eckpfeiler einer Marke bestehen aus den ideellen Werten. Darunter versteht man unter anderem das Image der Marke, die Bekanntheit und die Kundenloyalität. Ein weiter Baustein ist die Werbung, die dem Kunden signalisiert wenn du dieses Zeichen siehst kannst du darauf Vertrauen, dass deine Kaufentscheidung richtig ist.
Dem Dach einer Marke (eines Markenhauses) kommt eine doppelte Bedeutung zu. Einerseits macht es attraktiv, andererseits schützt es. Genau die gleichen Aufgaben hat auch das rechtsgültige Markenzeichen. Es schützt vor Nachahmern und macht die Ware für den Betrachter attraktiv. Gute Marken machen Produkte bekannter, Kunden loyaler und verhelfen zu einer Mehrpreisakzeptanz.
Welche Vorteile bringt ein kontinuierlicher Markenaufbau für Klein- und Mittelbetriebe mit ca. 25 bis 50 MitarbeiterInnen?
In Zeiten, in denen der Wettbewerb permanent härter wird und Produkte und Dienstleistungen immer austauschbarer werden, gilt der Aufbau einer Marke als besondere Herausforderung. Wie unsere Studie deutlich zeigt zählen Marken zu den wichtigsten Assets eines Unternehmens. Denn sie tragen heute rund 50 bis 70% zum Unternehmenserfolg bei. Warum? Marken haben das meiste Potenzial, Kaufentscheidungen auf der emotionalen Ebene und nicht nur auf der rein rationalen (Preis-)Ebene zu ermöglichen. Das macht Marken für alle Unternehmen, ob groß oder klein, zu einem unschätzbaren Vorteil, den es richtig einzusetzen gilt.
Welche Hürden haben diese Klein- und Mittelbetriebe zu überwinden? Oder anders gefragt: Warum wird die „Markenarbeit“ noch stiefmütterlich behandelt?
Ein Grund mag der sein, dass viele Klein- und Mittelbetriebe ganz und gar in ihrer Tätigkeit als Handwerker oder Dienstleister auf gehen, sodass ihnen der Blick für derart komplexe betriebs-wirtschaftliche Zusammenhänge verloren geht. Denn die wenigsten kennen den Wert, den das immaterielle Gut „Marke“ für ihr Unternehmen tatsächlich in Euro leistet.
Obwohl es – wenn wir bei dem Vergleich mit einem Haus bleiben – niemanden einfallen würde eine Investition für sein Haus zu tätigen, ohne über den Wert desselben Bescheid zu wissen, wird das von Markenbesitzern täglich gemacht. Man investiert in Werbung und Produktausstattungen und Verkaufsräume, ohne sich über den Return on Investment zu kümmern. Denn Marken werden immer noch von vielen nur als Logo oder Verzierung für Produkte gesehen.
Unsere Studie zeigt, dass 56% aller befragten Unternehmen angaben, „zu wenig Fachkompetenz im Bereich Markenaufbau“ sei ein Hinderungsgrund. 44% sind überzeugt, dass „zu knappe Budgets“ ein massives Hindernis bei der Markenentwicklung darstellen. Gerade für kleinere Unternehmen müssen daher Experten auf dem Gebiet der Markenentwicklung deutlicher erkennbar und leistbarer werden.
Eine letzte Frage: Wie führen Sie Ihre Arbeit als Markenbewerter bei Klein- und Mittelbetrieben durch?
Bei unserer Arbeit gehen wir nach dem Wertvermittlungs-Wirkungs-Prinzip vor. Das bedeutet wir analysieren zuerst die Marke und werten das Ergebnis auf wirtschaftlicher und kommunikativer Ebene genau aus.
Auf Basis dieser eindeutig nachvollziehbaren Analysen helfen wir, effiziente Maßnahmen zu erarbeiten, um damit das Wertschöpfungspotential nachhaltig für ein Unternehmen zu sichern. Dazu erarbeiten wir praktische Anleitungen die es den Unternehmen in der Folge ermöglichen, Marketingmaßnahmen besser zu planen und effizienter um zu setzen.
Herzlichen Dank für das Interview!
Mag.a Anna Oladejo, Geschäftsführerin interlink marketing
Die bodenständige Werbeagentur für Klein- und Mittelbetriebe
In Erinnerung bleiben

Beitrag zum Thema im Versicherungsjournal, Seite 11 nachlesen.
Es rentiert sich, in ein klares Unternehmensprofil zu investieren. Denn die Positionierung ist die Grundlage Ihrer Marke. Egal, ob Sie ein kleines oder mittelgroßes Unternehmen führen. Ein Abheben vom Mitbewerb, die Konzentration auf Ihre Alleinstellungsmerkmale, der Fokus auf Ihre Kompetenzen bringen Sie unternehmerisch voran.
Arbeiten Sie daran, in den Köpfen Ihrer KundInnen zu gelangen und auch dort zu bleiben. Dies ist die Hauptaufgabe Ihrer Kommunikation. Specken Sie Ihren eventuellen „Bauchladen“ ab und tragen Sie nach innen und außen, was Sie ausmacht.
Ein klares Profil bleibt hängen
Entwickeln Sie ein klares und vor allem individuelles Unternehmensprofil. Dies erfordert den Mut zu Entscheidungen. Denn gewisse Angebote, Zielgruppen gilt es auszusortieren. Dennoch: Jene, die weniger anbieten und sich spezialisieren, haben langfristig mehr Erfolg. Dies bedeutet nicht, dass Sie aussortierte Angebote vergessen müssen. In Gesprächen bzw. wenn KundInnen vor einem Problem stehen, für das Sie eine Lösung haben, schütteln Sie diese quasi aus dem Ärmel.
Machen Sie sich bewusst: Je allgemeiner Sie bleiben, desto verwechselbarer sind Sie. Ein Tischler ist austauschbarer als z. B. ein Tischler für Küchen. Denken Sie kurz nach: Was merken Sie sich leichter: Den Herrn X, der „alles aus Holz baut“ oder den „Küchenprofi“?
Produzenten und Dienstleister, die den berühmten Bauchladen anbieten, bleiben in den Köpfen als Allrounder hängen. Wer auf Spezialisierungen verzichtet, wird es schwer haben, als Experte verankert zu bleiben. Agieren Sie wie ein Hammer, der einen Nagel einschlägt und verzichten Sie darauf, gleichzeitig an mehreren Orten zu hämmern. Der Erfolg ist ungemein höher.
Starke Profile sind individuell
Stellen Sie sich ab und zu diese Fragen: „Wissen meine KundInnen, wofür ich stehe? Kennen diese meine Vorzüge, meine Alleinstellungsmerkmale, meinen USP? Kann ich mein Angebot in 2 bis 3 Sätzen erklären? Unterscheide ich mich von anderen? Und wie?
Beschreiben Sie einmal Ihre Stärken, was Sie anbieten und vor allem wie Sie es tun. Packen Sie alle Ihre Erfahrungen und Ihr fachliches Know-how mit hinein. Z. B. nach der Formel: Ich unterstütze … (wen = Zielgruppe) … in ihrem Wunsch nach … (Kundenbedürfnis = Nutzen) … indem ich … (Angebot, Stärken, Werte = individuelle Lösung) …
Vielen UnternehmerInnen fällt es schwer, „eng“ zu bleiben, „klar“ zu definieren und somit auf den ersten Blick auf Angebote, Zielgruppen zu verzichten. Nur, wenn Sie mit einem großen Netz fischen, verfangen sich auch jene Fische darin, die Sie gar nicht wollen. Wieso also nicht zielgerichtet angeln?
Mitunter lohnt es sich, kurz inne zu halten, sich Freiräume im Tagesgeschäft frei zu schaufeln und den eigenen Auftritt neu zu überdenken. Welche Produkte verkaufen Sie besonders gut? Zu welchen Zielgruppen haben Sie Zugang? Was sind Ihre Pluspunkte? Wo lohnt es sich, Kooperationen anzudenken? Wie binden Sie Ihre StammkundInnen? Was brauchen diese an Informationen? „Man kann nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen!“
Drei Tipps für ein starkes Profil
Setzen Sie alles daran, in den Köpfen Ihrer InteressentInnen und KundInnen zu bleiben. Mit Präsenz ohne zu nerven, einer Kommunikation auf Augenhöhe und einer gehörigen Portion Kundenorientiertheit. Und dazu braucht es ein stabiles Fundament, ein klares Profil, eine eindeutige Positionierung am Markt.
Wenn einmal das Nachdenken im stillen Kämmerlein zu mühsam ist, gönnen Sie sich einen professionellen Außenblick, z. B. mit einer kurzen Coaching-Einheit. Drei einfache Tipps:
- Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken. Verknüpfen Sie diese mit Ihren Erfahrungen, Kompetenzen und Werten zu einem schlüssigen Profil. Formulieren Sie ganz klar eine Antwort auf die Frage: Warum soll die Zielgruppe A bei mir bestellen?
- Kommunizieren Sie Ihr Profil in wenigen Sätzen bzw. in einem Slogan. Wiederholen Sie Ihr Profil in all Ihren Kommunikations-Situationen: sei es in der Signatur Ihrer E-Mails, auf Ihrer Website, in Ihren Social-Media-Profilen, in Kundenbriefen usw.
- Visualisieren Sie Ihr Profil. Eine bildliche Sprache, eine unverwechselbare Berufsbezeichnung sind die eine Seite. Bleiben Sie konsequent und transportieren Sie Ihr Profil schlüssig im Design Ihrer Visitenkarten, Ihrer Website, Ihrer Briefe, Ihres Newsletters usw. Setzen Sie auf ein durchgängiges Corporate Design – Ihr Erinnerungswert steigt damit ganz sicher.
Mag.a Anna Oladejo, Business-Coach von interlink marketing
Die bodenständige Werbeagentur für Klein- und Mittelbetriebe
Auf Augenhöhe kommunizieren

Eine anschauliche und einfache Kommunikation schafft Nähe. Egal in welcher Branche Sie tätig sind. Oder anders gesagt: Fachbegriffe, Abkürzungen oder schwer verständliche Formulierungen bringen Distanz.
In einer Gesellschaft, in der wir täglich mit tausenden Werbebotschaften “gefüttert” werden, ist eine einfache Sprache noch wichtiger geworden. Im persönlichen Gespräch, in Telefonaten und in der schriftlichen Kommunikation. Denn wir haben keine Zeit, komplexe Botschaften zu entschlüsseln oder uns in Fachvokabular einzulesen.
Denken Sie an folgende Situation: Sie sitzen beim Arzt und er erklärt Ihnen Ihren Befund in lateinischen Fachbegriffen. Sie werden sehr schnell nach einer Übersetzung fragen. So verhält es sich mitunter auch mit Gesprächen über Ihre Produkte und Dienstleistungen. Sie meinen: „Wir sprechen die Sprache unserer KundInnen“. Dann gratuliere ich Ihnen. Machen Sie den Test und lassen Sie Ihre Marketing- und Vertriebsunterlagen von Laien beurteilen. Bitten Sie 1-2 Testpersonen, Unverständliches zu markieren.
Es ist wichtig, sich in der Sprache der KundInnen und damit auf gleicher Augenhöhe unterhalten. Eine Vielzahl an Angeboten, Produktunterlagen, Foldern, Websites usw. ist vollgepackt mit Fachbegriffen, Anglizismen, Abkürzungen oder einfach kompliziert geschrieben. Ausdrücke, die Ihnen als ExpertIn geläufig sind, stellen für Ihre KundInnen oftmals eine Hürde dar. Und Sie selbst überlesen diese. Denn für Sie ist es Ihre tägliche Sprache.
Die leichte Verständlichkeit als Service
Versuchen Sie bewusst, alle Fachbegriffe in Ihren Gesprächen und Aussendungen durch geläufige Begriffe zu ersetzen. Oder die Fachbegriffe zu beschreiben. Versetzen Sie sich in Ihre KundInnen und InteressentInnen hinein und erklären Sie ein Thema so anschaulich wie möglich – unter Einbezug der Informationen, die Sie bereits kennen. Ein solches Gesprächsklima bringt neue Erfolge.
Denn je einfacher und lebensnaher Sie Ihre Kommunikation gestalten, desto mehr servicieren Sie Ihre KundInnen. Dadurch gewinnen zusätzliches Vertrauen und geben Sicherheit. Es macht natürlich einen Unterschied, ob Sie mit Laien oder ExpertInnen kommunizieren. Dennoch: jeder schätzt Einfachheit und Verständlichkeit.
Neben der Qualität der Kundenbeziehung, des aufgebauten Vertrauens spielt eine leicht verständliche Sprache eine große Rolle auf dem Weg zu zufriedenen KundInnen. Bedenken Sie: Wer zufrieden ist und Sie versteht, wird gerne eine Weiterempfehlung aussprechen. An dieser Stelle daher einige einfache Tipps wie Sie Ihre Kundenkommunikation vereinfachen.
Vier Tipps für Ihre Kundenkommunikation
Ihre KundInnen sitzen manchmal mit rauchenden Köpfen vor Ihnen? Oder stellen immer wieder dieselben Fragen? Hier einige praktische Tipps für ein erfolgreiches und leicht verständliches Kundengespräch bzw. Ihre Marketingunterlagen.
Die folgenden vier Tipps für Ihre Kundenkommunikation beziehen sich auf das Verständlichkeitsmodell von Langer, Schulz von Thun und Tausch.
- Streichen Sie Fachbegriffe und komplizierte Sätze aus Ihrer Kundenkommunikation: Geläufige Wörter und einfache Sätze helfen zu verstehen. Studien zeigen, dass wir so sprechen und schreiben sollten, dass es auch ein 12-jähriges Kind versteht.
- Verwenden Sie anschauliche Beispiele: Erzählen Sie Geschichten, die Ihre KundInnen nachvollziehen können. Z. B. vom Kunden X, dessen Lebenssituation, Entscheidungen und Erfolge. Eine lebendige und bildhafte Sprache erhöht das Verständnis.
- Gehen Sie strukturiert vor: Ein kleiner Gesprächsleitfaden hilft Ihnen und Ihren KundInnen. Arbeiten Sie mit Briefing- oder Gesprächsprotokollen. Ordnung und Gliederung erhöhen die Verständlichkeit und schaffen Sicherheit.
- Halten Sie sich kurz und prägnant: Ausschweifende Erklärungen ermüden. Viel wichtiger ist es, die Kernpunkte darzustellen und Fragen zuzulassen. Reden Sie Ihr Gegenüber nicht nieder, sondern liefern Sie Impulse und zeichnen Sie sich durch aktives Zuhören aus.
Verbreiten Sie Klarheit und kommunizieren Sie in der Sprache Ihrer KundInnen!
Mag.a Anna Oladejo, Texterin von interlink marketing
Die bodenständige Werbeagentur für Klein- und Mittelbetriebe
DIE FINANZDOLMETSCHERIN wünscht Frohe Weihnachten
Finanz-Trickfilme punkten mit einer einfachen Sprache – sowohl in Worten als auch in Bildern. In kurzen Geschichten werden Finanzprodukte oder Finanzthemen verständlich aufbereitet: individuell und unterhaltsam.
Mit den Finanz-Trickfilmen erhalten Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften und Institutionen ein aufmerksamkeitsstarkes Tool für die interne und externe Kommunikation. Die animierten Videos fördern Vertrauen, unterhalten, fesseln und berühren.
Ergänzt wird das Videoangebot von Anzeigen im Comicstil bis hin zu Foldern und Websites, die die Comicelemente integrieren. Oder animierten Figuren wie unser Weihnachts-Männchen.
Weitere Informationen zu den Finanz-Trickfilmen: Siehe Website! Weihnachtsgrüße sind hier nachzulesen!
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünschen
Mag.a Anna Oladejo und Mag.a Klaudia Wanner
No commentsFinanz-Trickfilme revolutionieren Ihre Kundenkommunikation

Copyright: Klaudia Wanner
Einfache Sprache fördert Vertrauen
Viele Menschen sind zutiefst verunsichert: Täglich treffen beunruhigende Meldungen aus der Finanzwelt ein. Versicherungen, Banken oder Fondsgesellschaften sind mit einer wachsenden Skepsis konfrontiert. Hier schaffen die Finanz-Trickfilme Abhilfe.
Fachbegriffe aus der Finanzbranche bedürfen häufig einer Erklärung. Gerade Finanz-Prospekte oder Versicherungs-Bedingungen sind noch immer unverständlich formuliert. Die Finanzdolmetscherin, schreibt simpel.
Finanz-Trickfilme vereinfachen
Speziell für die Finanzbranche haben wir - Mag.a Anna Oladejo und Mag.a Klaudia Wanner - eine neue Kommunikations-Lösung konzipiert. Das heißt für Versicherungen, Banken, Fondsgesellschaften, Vermittler für Bildung, Verbände und Institutionen. BeraterInnen erhalten mit den Finanz-Trickfilmen ein unterhaltsames Tool, um zu zeigen, wie ein Finanzprodukt tatsächlich funktioniert.
Kurze Finanz-Trickfilme
– animierte Videos
– erklären Finanz-Themen und Finanz-Produkte in einer einfachen Sprache und mit Illustrationen. Gerade das Medium Finanz-Trickfilm vermittelt Inhalte unterhaltsam. Die Finanz-Trickfilme schaffen Transparenz zwischen KundInnen und Anbietern von Finanzprodukten. Der Effekt: Das Vertrauen wächst.
Finanz-Trickfilme unterhalten
Die kurzweiligen Finanz-Trickfilme erzählen Geschichten aus der Finanzwelt. Fonds, Aktien, Anleihen, Versicherungen oder Finanzierungen werden nachvollziehbar. Die Finanz-Trickfilme sind einfach zu verstehen. Eingesetzt werden sie als Finanz-Berater-Tool, für Schulungen, Website-Inhalte, Social Media oder als TV- bzw. Kino-Spot.
Ergänzend bieten wir Anzeigen im Comicstil. Ebenfalls möglich sind Prospekte, Folder, die Comic-Elemente aufnehmen. Ein durchgängiges Konzept für Ihre Finanz-Kommunikation erhöht den Wiedererkennungswert.
Finanz-Trickfilme fesseln
Die Finanz-Trickfilme sind direkt auf KundInnen zugeschnitten. Damit unterstützen sie den gesamten Vertrieb und die Werbung. Diese Kundenorientiertheit ist effektiv und bringt einen nachhaltigen Erfolg. Studien belegen: Mit der Transparenz wächst das Vertrauen.
Die Vermittlung von Finanz-Inhalten ist desto erfolgreicher, je mehr Sinne angesprochen werden. Die Finanz-Trickfilme untermalen die Erklärungen mit Bildern bzw. animierten Geschichten. Zur kulturübergreifenden Kommunikation werden Symbole eingesetzt. Dies erhöht die Verständlichkeit.
Finanz-Trickfilme berühren
Ein weiterer Effekt ist die emotionale Wirkung der Figuren in den Finanz-Trickfilmen. So bleiben sie in Erinnerung. Diese Offenheit kombiniert mit klaren Formulierungen überrascht die ZuseherInnen. Finanz-Trickfilme treffen ein Bedürfnis der Menschen. Die meisten von ihnen erwarten sich einen transparenten Umgang mit ihren Finanzen. Dazu zählt die Aufklärung über Vorteile und Risiken von Finanzgeschäften.
Finanzunterlagen, die voller Fachbegriffe sind, sind nutzlos. Ein solcher Fachjargon klingt vielleicht professionell. Finanz-Trickfilme sind ohne Fachwissen verständlich.
DIE FINANZDOLMETSCHERIN bietet Finanz-Trickfilme und Anzeigen im Comicstil an. Mehr Infos siehe Website Finanzdolmetsch.
Werbefolder, die überzeugen

Gerade für Klein- und Mittelbetriebe ist der Folder bzw. die Broschüre ein wichtiges Marketinginstrument. Ob als unterstützende Verkaufsunterlage oder als Aushängeschild der Firmenphilosophie: Ein Folder ist ein erfolgreiches Mittel zur Kundengewinnung.
Verkaufsunterlagen zu texten ist für viele UnternehmerInnen eine Herausforderung, die in Eigenregie zu bewerkstelligen ist. Daher startete interlink marketing im Jänner 2011 eine Do-it-Yourself-Textreihe: Nach den „7 Tipps zum Texten“ von Facebook-Postings, Newsletter-Beiträgen, Website-Texten und Werbebriefen dreht sich in diesem Beitrag alles um das Texten eines Folders.
Wir unterscheiden drei Arten von Foldern:
- Den Produktfolder. Viele Unternehmen nutzen ihn, um auf Ihre einzelnen Produkte oder eine Produktlinie aufmerksam zu machen, z. B. Nahrungsmittel, Computer oder Brillen.
- Den Dienstleistungsfolder. Dieser beschreibt das Dienstleistungs-Angebot von Unternehmen, z. B. Trainings, Beratungen oder Massagen.
- Den Imagefolder. Hier geht es darum, die Unternehmensphilosophie, den Betrieb und das Team darzustellen.
Das Texten eines Produktfolders
Ein Produktfolder ist mehr als eine bloße Auflistung der Produktpalette. Wie bei jedem Werbemittel des Unternehmens ist eine persönliche Note gefragt. Jedes Produkt hat seinen eigenen Vorteil, seinen eigenen Nutzen für KundInnen. Die Texte sollten diesen zum Ausdruck bringen. Statt ein Produkt allgemein zu beschreiben: „Dieser Stuhl überzeugt mit Qualität“, ist es besser, detaillierter zu werden: „Dieser Stuhl passt sich Ihrem Körper an.“
Wichtig ist es, kundenorientiert zu texten: Welche Informationen sind für Ihre KundInnen wirklich relevant? Nicht jedes technische Detail muss kommuniziert werden. Überfüllte Produktfolder werden schnell zur Seite gelegt. Punkten Sie daher mit Überschriften, die ins Auge stechen. Statt „Unsere Produkte im Überblick“ wirkt „Tauchen Sie ein in die Welt von XY“.
Je außergewöhnlicher und bildhafter Sie Ihre Produkte beschreiben, desto eher werden Sie als einzigartiges Unternehmen wahrgenommen. Es ist in jedem Fall wichtig, bei der Produktbeschreibung den Nutzen für Ihre KundInnen herauszuarbeiten: Was macht die Brezel Ihrer Bäckerei so besonders? Was hat der Kunde davon, eine neue Brille aus Ihrem Geschäft zu tragen?
Die Produkt-Beschreibungen wirken erst richtig in einem passenden Folder-Design. Ihre Produktfotos sollten dabei optimal in Szene gesetzt sein: gut belichtet, scharf und in ausreichender Größe und Auflösung (300 dpi).
Mit Dienstleistungsfoldern punkten
Bei Dienstleistungen steht immer der Mensch im Vordergrund. Ein gelungener Folder für Dienstleistungsbetriebe wirkt also bestenfalls persönlich, sympathisch und kompetent.
Auch beim Dienstleistungsfolder müssen die Alleinstellungsmerkmale klar kommuniziert werden. Oftmals ist die Dienstleistung direkt mit einer Person verbunden. Fragen können sein: Was biete ich meinen KundInnen? Mit welchem klaren Vorteil unterscheide ich mich vom Mitbewerb? Ein Fotograf könnte etwa schreiben: „Ich biete starke Bilder in guter Qualität“. Aussagekräftiger wäre allerdings ein einzigartiger Vorteil: „Mit meiner gestochen scharfen XY Kamera erwecke ich Ihre Pflanzen-Bilder zum Leben.“
Ein guter Folder beschreibt die Dienstleistung so, dass keine Fragen mehr offen sind. Beispiele und Veranschaulichungen helfen den LeserInnen, komplexe Dienstleistungen besser zu erfassen. Vergleiche mit bekannten Berufsgruppen können dabei Abhilfe schaffen. Ein Versicherungsmakler könnte sein Angebot etwa so beschreiben: „Bauen Sie ein stabiles Fundament für Ihre Sicherheit.“
Es gilt, blinde Flecken aufzudecken. Umstände, die für Sie selbstverständlich sind, zu hinterfragen. Hilfreich ist es daher, sich beim Texten eines Folders zu fragen: Warum sollen KundInnen gerade meine Dienstleistung buchen? Wie sollen sich meine KundInnen fühlen, nachdem sie diese in Anspruch genommen haben?
Vor allem als Einzelunternehmer, z.B. als Fotograf oder Physio-Therapeut ist es wichtig, sich an den Bedürfnissen des Kunden zu orientieren. Zu viele Informationen über sich selbst, etwa zu seiner Ausbildung, sind im Folder weniger empfehlenswert.
Auch beim Dienstleistungsfolder ist ein passendes Design gefragt. Besonders wichtig ist ein sympathisches und professionelles Foto des Ansprechpartners, das vertrauensbildend wirkt.
Mit Imagefoldern KundInnen gewinnen
Ein Imagefolder ist klar von Produkt- oder Dienstleistungsfoldern zu unterscheiden. Hier geht es weniger um die Beschreibung eines Angebotes, sondern vielmehr um ein Feeling, das Sie vermitteln möchten. Oftmals ist weniger mehr. Daher empfehlen wir, den Text weitestgehend zu reduzieren. Es gilt, mit klaren Botschaften und einzigartigen Aussagen zu überzeugen.
Eine emotionale Sprache ist das A und O eines Image-Folders. Er ist bestenfalls „leichte Kost“ für Ihre LeserInnen. Unterstreichen Sie also Ihre Inhalte mit aussagekräftigen Bildern und überladen Sie den Folder nicht mit zu vielen Details.
Checkliste für die inhaltliche Gestaltung:
- Firmenslogan: Damit wird Ihr Unternehmen auf den Punkt gebracht.
- Firmenprofil und -angebot: Hier wird kurz beschrieben, wer Sie sind und was Sie anbieten, inkl. des Nutzens für KundInnen.
- Firmenphilosophie: In wenigen Sätzen beschreiben Sie, worauf Ihr Unternehmen wert legt.
- Ansprechpartner mit Foto: Telefonnummer und E-Mail-Adresse plus Firmenadresse und Website.
Da ein Imagefolder wenig Text beinhaltet, ist es hier besonders wichtig, Text und Design aufeinander abzustimmen. Nur dann, wenn Bilder und Worte Hand in Hand gehen, werden Ihre KundInnen auf mehreren Sinnesebenen angesprochen.
Ergänzend zeigen wir Ihnen zwei Best-Practice-Beispiele zum Thema Folder. Die 7 Tipps zum Texten von Foldern stehen auf unserer Website kostenlos bereit.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Texten! Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Mag.a Anna Oladejo, Inhaberin interlink marketing
Die bodenständige Werbeagentur für Klein- und Mittelbetriebe
Imagefolder: wie wenige Worte wirken

Das auf Typo3 CMS und Magento commerce spezialisierte Unternehmen Webteam besticht mit seinem Imagefolder und der reduzierten Gestaltung. Die Schriftgröße ist unaufdringlich und dezent: passend zur Sachlichkeit einer Webfirma.
Auch die Inhalte sind knapp auf den Punkt gebracht. Von der Arbeitsweise bis zur Firmenphilosophie und zu den Referenzen: Pro Seite sind nur wenige Zeilen zu lesen.

Design und Texte sind spielerisch aufeinander abgestimmt: So ist etwa beim Thema „Standorte“ eine Darstellung von Österreich bestehend aus einem 01-Code zu sehen.
Durch die glatte Papieroberfläche wirkt der quadratische Imagefolder insgesamt glaubwürdiger und kompetenter.
interlink marketing ist überzeugt: ein stimmiger Imagefolder, gestaltet von Springer & Jacoby.
Produktfolder: wenn Bildern verzaubern
Ein gelungenes Beispiel eines Produktfolders liefert Nespresso. Das Unternehmen überzeugt in seinem Folder „Variations“ mit einem elegantem und reduzierten Design, einer verführerischen Sprache und hochwertigen Bildern.

Am Deckblatt des ca. A5-formatigen Folders, der zwei Mal gefalzt wurde, findet sich eine vielversprechend und emotionale Headline: „Tauchen Sie in eine Welt voll neuer Erfahrungen ein“.
Besonders der schwarze Hintergrund bildet einen guten Kontrast zu den satten Farben der Produktbilder. Diese werden mittels Lackierung noch besonders in Szene gesetzt.

Die drei Geschmackssorten Ingwer, Karamel und Mandarine sind textlich als „Entdeckungsreise“ verpackt.
Der Folder macht in jedem Fall neugierig und Lust auf Kaffee. Eine Folder-Lösung, die auch kleinere Unternehmen umsetzen können. interlink marketing gefällt’s.
No commentsMit der coaching disc®: vom Wirrwarr zum Traumpfad
- Was mach ich jetzt?
- Wo will ich hin?
- Wo sehe ich mich in den nächsten zehn Jahren?
Das alles sind Fragen, die sich die meisten Menschen an einem Punkt in ihrem Leben zumindest einmal stellen.

© Oliver Klimek - Fotolia.com
Diesen Punkt erreichte ich diesen Frühling. Ich stand kurz vor Abschluss meines Musikstudiums am Konservatorium und war nur noch wenige Prüfungen davon entfernt, den Bachelor in Publizistik- und Kommunikationswissenschaften zu erhalten.
Seit ich denken kann, schlagen in meiner Brust zwei Herzen. Zum einen für die Musik. Bereits mit sechs Jahren fing das Gedudle bei uns zu Hause an. Gott sei Dank haben meine Eltern über die vielen schrägen Töne hinweggesehen und mich stets gefördert.
Meine zweite Leidenschaft ist das Schreiben. Zugegeben, damit hab ich nicht mit sechs angefangen. Zumindest nicht mit dem journalistischen Schreiben. Aber sobald ich einigermaßen heraus hatte, wie man Linien geschickt zu Buchstaben und die dann zu Wörtern verbindet, packte mich die Leidenschaft fürs Geschichten schreiben.
Schön und gut: die letzten 15 Jahre bin ich mit einer Kombi aus diesen beiden Dingen recht gut gefahren. Bis es schließlich ernst wurde und das Studienende in greifbare Nähe gerückt ist. Da hieß es plötzlich: Du musst dich entscheiden. Wie soll man Musik und Journalismus kombinieren, wenn man nicht unbedingt Musikjournalistin werden möchte? So viele Wünsche und mögliche Wege, so viele Träume. Und gleichzeitig so wenig Ahnung, wie ich das alles erreichen soll.

Foto: Marie Rahm, Copyright: E.W. Consulting
Und hier kommt Anna Oladejo von interlink marketing ins Spiel. Ich hatte damals das große Glück, dass Anna mich doch schon ein Weilchen kannte und irgendwie gespürt haben muss, dass mich die Gedanken um meine Zukunft sehr plagten. Sie hat mir angeboten, mein Wirrwarr im Kopf auf der coaching disc® zu ordnen.
Ich war anfangs ziemlich skeptisch. Anna bat mich, einfach alles was mir im Kopf herumgeistert, auf bunte Magnetbuttons zu schreiben und diese dann willkürlich auf einer Scheibe zu platzieren. Durch Zwischenfragen brachte sie mich immer wieder auf neue Ideen, lenkte meine Gedanken auf eine andere Fährte.
Anna hat nie konkret eingegriffen oder Tipps ausgesprochen, sondern lediglich Anreize gegeben, die mich dazu brachten, auch mal meine Richtung zu ändern. Nach einiger Zeit hatte ich das Gefühl, jedes Puzzleteil meines Wirrwarrs im Kopf aufgeschrieben und hingelegt zu haben.
Nun begann das große Ordnen. Wieder hielt sich Anna zurück, kurze Zwischenfragen und Hinweise. Mehr war nicht aus ihr rauszubekommen. Obwohl ich mir gewünscht hätte, dass einfach jemand sagt: Schau Mädel, das hier ist der richtige Weg.
Aber genau hier liegt ja das Problem. Diesen einen richtigen Weg gibt es nicht. Genau so wenig, wie es jemanden gibt, der ihn mir hätte vorhersagenkönnen. Also verhalf mir Anna dazu, mich jeder einzelnen Situation zu stellen, jeden Weg einmal in Gedanken zu gehen. Und so begann ich, all jene Dinge auszusortieren, die sich irgendwie „falsch“ anfühlten.
Nach einer Weile hatte ich ein paar Pfade vor mir liegen, die mir sehr gut gefielen. Ich fotografierte sie, in der Hoffnung eines Tages zurückblicken zu können und zu sagen: „Genau so hab ich´s gemacht- und genau so war es gut“.
Am Ende gab mir Anna ihre Notizen. Sie hatte eine Passage eingekreist, die habe ich mir zu Hause aufgehängt. Als ich sagte, dieser hier wäre mein absoluter Traumweg, fragte Anna: „Glaubst du, du hast diesen Traumweg verdient?“, und ohne zu Zögern sagte ich „Ja“. Das hat Anna notiert und mir mit auf meinen Weg gegeben. Zur Motivation quasi.
All die aussortierten Dinge habe ich nicht nur von der coaching disc®, sondern auch aus meinem Kopf verbannt. Eine unglaubliche Erleichterung machte sich sofort breit, auch wenn es noch eine Weile dauerte, bis ich wirklich akzeptieren konnte, dass ich mich dazu entschieden hatte, einige Pläne über Bord zu werfen. Ich bin gespannt wie es weitergeht, aber den ersten Schritt meines „Traumweges“ bin ich schon mal gegangen.
Silvi
No comments


